Sucht

Private Krankenversicherer sind grundsätzlich leistungspflichtig für Krankheiten und Unfälle sowie deren Folgen, die aufgrund von Sucht eingetreten sind.

Allerdings besteht keine Leistungspflicht für vorsätzlich herbeigeführte Krankheit, Unfälle und deren Folgen, was Entziehungsmaßnahmen und Entziehungskuren einschließt.

Der Gesamtverband der PKV empfiehlt aber allen privaten Krankenversicherern, sich freiwillig an den Kosten für Entziehungsmaßnahmen zu beteiligen.

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Subsidiarität

Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Regelung der Reihenfolge der Inanspruchnahme von Leistungen, im Falle vom Zusammentreffen mehrerer unterschiedlicher Leistungsträger.

Für die Private Krankenversicherung ist die Subsidiarität in § 5 Absatz 3 der Musterbedingungen (MB/KK) vereinbart. In der Praxis bedeutet das, dass zustehende Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung, der gesetzlichen Rentenversicherung, der gesetzlichen Heilfürsorge oder Unfallfürsorge in Anspruch zu nehmen sind.

Ein Leistungsanspruch gegenüber der PKV besteht nur für solche Leistungen, die medizinisch notwendig sind und von den gesetzlichen Leistungsträgern nicht erbracht werden. In diesem Fall leistet die private Krankenversicherung subsidiär. Das gilt nicht für Ansprüche aus einer Krankenhaustagegeldversicherung.

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Subjektives Risiko

Darunter versteht man die individuellen Risikomerkmale, die von der Einstellung, dem Verhalten und der Wertvorstellung einer oder mehreren zu versichernden Personen abhängen und für einen Versicherer nur schwer einzuschätzen sind.

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