Wer mit seinem PKV-Anbieter unzufrieden ist, kann ihn jetzt im ersten Halbjahr 2009 wechseln und einen Teil seiner angesammelten Alterungsrückstellungen mitnehmen. Die Voraussetzungen dafür sind, dass er in den Basistarif seines Wunschversicherers einsteigt und dort mindestens 18 Monate verbleibt, bevor er in einen eventuell leistungsstärkeren (Normal-)Tarif wechselt.
So sieht es zumindest das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz vor, das landläufig unter dem Begriff Gesundheitsreform 2007 für Wirbel bei Versicherern und Versicherten gleichermaßen gesorgt hat.
Seit dem 01.01.2009 gelten beim Krankengeld für freiwillig versicherte Selbstständige neue Regeln. Verantwortlich dafür ist die Einführung des Gesundheitsfonds. Es entfällt künftig die Möglichkeit, einen erhöhten Beitragssatz zu zahlen und dafür bereits ab dem 15. Krankheitstag Krankengeld zu beziehen.
Eine Tagesklinik bietet ambulante oder teilstationäre medizinische Versorgung von Patienten über einen Zeitraum von maximal 24 Stunden.
Je nach Fachrichtung werden operative oder operativ-diagnostische Behandlungen oder auch therapeutische Patientenbetreuung angeboten.
Gerade operative Tageskliniken gibt es heutzutage auch vermehrt an Krankenhäusern. Viele operative Eingriffe können mittlerweile ambulant durchgeführt werden, weshalb die gesetzlichen Krankenkassen oft nicht bereit sind, die Kosten für einen stationäre Aufenthalt zu übernehmen.
Neben den Musterbedingungen für die Private Krankenversicherung gibt es die Tarifbedingungen. Sie gehen über die Musterbedingungen hinaus und legen den versicherungsspezifischen Leistungsumfang fest.
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Das Versicherungsverhältnis endet mit dem Tod des Versicherungsnehmers.
Eventuell mitversicherte Personen haben laut Musterbedingungen das Recht, den Vertrag fortzusetzen, wenn sie an die Stelle des Versicherungsnehmers treten.
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Der behandelnde Arzt entscheidet aufgrund seiner fachlichen Kompetenz und seiner gewonnenen Überzeugung der medizinischen Notwendigkeit über die Behandlungsweise. Man spricht in diesem Zusammenhang von Therapiefreiheit.
Dabei ist jedoch zu beachten, dass bei verschiedenen zur Verfügung stehenden, risikogleichen Behandlungsmethoden, diejenige zu wählen ist, die den größtmöglichen Erfolg verspricht, sowie bei verschiedenen gleichwertigen Alternativen das geringste Risiko aufweist.
Der Begriff tagesgleicher Pflegesatz bezeichnet eine Vergütungsform in der Kranken- und Pflegeversicherung. Die Vergütung ist bei einem Aufenthalt in einer stationären Einrichtung für jeden Kalendertag gleichbleibend hoch.
Tagesgleiche Pflegesätze sind dann zu vereinbaren, wenn die Vergütung nicht durch Fallpauschalen oder sonstigen Entgelten erfolgen kann. Sie beziehen sich normalerweise auf besondere Einrichtungen, die z. B. auf die Behandlung von Querschnittsgelähmten, AIDS-, oder Dialyse-Patienten, oder auch Verbrennungsopfer spezialisiert sind.
Der teilstationäre Pflegesatz ist ein anteiliger Vergütungssatz, der für eine teilstationäre Behandlung abzurechnen ist. Die Grundlage zur Ermittlung bildet der tagesgleiche Pflegesatz.
Siehe auch: Tagesgleiche Pflegesätze
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Von einer teilstationären Behandlung spricht man, wenn aus medizinischer Sicht eine vollstationäre Behandlung nicht notwendig ist.
Die medizinische Versorgung und Unterbringung wird dann entweder nur tagsüber oder über die Nacht vorgenommen.
Siehe auch: Tagesklinik
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Unter dem technischen Beginn einer Versicherung versteht man das Datum, das im Versicherungsschein als Versicherungsbeginn angegeben ist.
Der technische Beginn ist relevant für die Ermittlung des Eintrittsalters oder auch das Berechnen von Wartezeiten.
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Der Antragsteller begeht eine arglistige Täuschung, wenn er vorsätzlich Angaben zu seinem Gesundheitszustand verschweigt.
In diesem Fall kann der Versicherer wegen Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht gemäß den gesetzlichen Bestimmungen den Vertrag anfechten. Dadurch ist der Vertrag von Beginn ab unwirksam.
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Ein Tarifwechsel kann in zwei verschiedenen Richtungen erfolgen, leistungserhöhend oder leistungsmindernd.
Möchte man seinen Leistungsumfang erhöhen, hat der Versicherer das Recht, dafür eine Risikoprüfung zu verlangen. Er kann gegebenenfalls einen Risikozuschlag oder einen Leistungsausschluss vereinbaren oder den Erhöhungsantrag ablehnen.
Darüber hinaus kann er für die Leistungserhöhung eine Wartezeit verlangen. Hat man einen so genannten Optionstarif vereinbart, entfällt zu bestimmten Terminen die Risikoprüfung und alle damit eventuell verbundenen Einschränkungen sowie die Wartezeit (siehe auch: Optionstarif)./p>
Als Tarifbeitrag bezeichnet man den vorher festgelegten Beitrag eines Versicherers für eine spezielle Versicherungsleistung oder für die Gewährung eines speziellen Versicherungsschutzes.
Der Tarifbeitrag ist der Grundbeitrag für ein zu versicherndes Risiko, der sich aber durch gefahrerhöhende Umstände durch einen notwendigen Risikozuschlag erhöhen kann.
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Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen können sich durch die Überforderungsklausel von den Zuzahlungen ganz oder teilweise befreien lassen, wenn diese aufgrund wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit unzumutbar sind.
Diese Härtefallregelung tritt ein, wenn das monatliche Einkommen unterhalb bestimmter Grenzen liegt, Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Ausbildungsförderung bezogen wird.
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Bei einem Todesfall im Ausland, werden die Überführungskosten von den privaten Krankenversicherungen im Rahmen der Vollkosten- und Zusatzversicherung übernommen, sofern die Tarifbedingungen das vorsehen.
In der Regel übernimmt die Auslandsreisekrankenversicherung die Kosten der Überführung. Den gesetzlichen Krankenkassen ist die Kostenübernahme generell untersagt.
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Von Übertritt spricht man, wenn ein Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechselt.
Die Vorversicherungszeit in der Krankenkasse wird auf die geltenden Wartezeiten in der PKV angerechnet, sofern der Übertritt unmittelbar erfolgt und nahtlos an die Mitgliedschaft in der GKV anschließt.
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Ein Überweisungsschein für einen Patienten wird vom erstbehandelnden Arzt ausgestellt, wenn er ihn zur Behandlung an einen anderen Arzt, mit spezieller Fachrichtung überweist.
Der Überweisungsschein dient dann gleichzeitig als Nachweis für die bereits entrichtete Praxisgebühr für das laufende Quartal.
Eine Überweisung wird auch in der privaten Krankenversicherung benötigt, wenn es sich um einen so genannten Primärarzttarif handelt.
Die Gesetzliche Krankenversicherung finanziert sich über das so genannte Umlageverfahren. Dabei werden die Mitgliedsbeiträge dazu verwendet, die anfallenden Ausgaben zu decken.
Jedes Jahr wird von den gesetzlichen Krankenkassen ein Beitragssatz aus der Bruttolohnsumme und den zu erwartenden Leistungsausgaben ermittelt.
Der Beitragssatz gründet sich dabei auf die Annahme, dass er ausreicht, um alle Ausgaben für Versicherungsleistungen und Verwaltung zu decken.
Laut der Bundespflegesatzverordnung von 1995 sind ausdrücklich gesonderte Fallpauschalen für die Unterbringung eine gesunden Neugeborenen auszuweisen.
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Nach dem Unterhaltssicherungsgesetz ist der Staat gegenüber Wehrpflichtigen und deren Familienangehörigen unterhaltspflichtig. Wehrpflichtige sind Grundwehrdienstleistende, Zivildienstleistende und Teilnehmer an Wehrübungen (Reservisten).
Während dieser Zeit ruht der PKV-Vertrag und die zu bezahlenden Anwartschaftsbeiträge werden vom Dienstherrn (Bund) übernommen. Bei unterhaltsberechtigten Familenangehörigen, die nicht über eigenes Einkommen verfügen und im Vertrag des Wehrpflichtigen mitversichert sind, bleibt der Vertrag mit allen Rechten und Pflichten in Kraft. Die Beitragszahlung übernimmt in diesen Fällen ebenfalls der Dienstherr.